Solarcarport in Bauma: Schneelast, Sonneneinstrahlung und Bewilligung

Solarcarport in Bauma: Schneelast, Höhenlage und Bewilligung

Bauma reicht von 608 m bis 809 m über Meer. Die massgebende Schneelast reicht dabei von 164 bis 259 kg/m² — innerhalb derselben Gemeinde.

608 – 809 m
Höhenlage der Ortschaften
164 – 259
kg/m² Schneelast (Richtwert)
Klasse B – C
zwei Lastbereiche in einer Gemeinde
3
Ortschaften mit eigenen Werten

Warum es „die“ Schneelast von Bauma nicht gibt

Bauma umfasst drei Ortschaften. Zwischen dem tiefsten und dem höchsten Punkt liegen 201 Höhenmeter.

Die ganze Gemeinde liegt in der Bezugszone ± 0 m. Den Unterschied macht hier allein die Höhenlage: rund 164 kg/m² unten, rund 259 kg/m² oben.

Werte nach Ortschaft

Ortschaft PLZ Höhe Zone h₀ Schneelast (Richtwert) Klasse
Saland 8493 608 m ± 0 m 608 m 1,61 kN/m² — 164 kg/m² B
Bauma 8494 639 m ± 0 m 639 m 1,73 kN/m² — 177 kg/m² B
Sternenberg 8499 809 m ± 0 m 809 m 2,54 kN/m² — 259 kg/m² C

Massgebende Ortschaft: Sternenberg. Wer für die ganze Gemeinde eine einzige Zahl sucht, muss diese nehmen — alles andere wäre für die höher gelegenen Ortsteile zu knapp bemessen.

Ein Carport ist kein Gartenhaus. Sobald Module auf dem Dach liegen, wird aus der offenen Fläche eine geschlossene: Schnee rutscht nicht mehr gleich ab, Wind greift anders an. Deshalb beginnt jedes Projekt mit der Last des Standorts — nicht mit einem Katalogmass.

Was 259 kg/m² für die Konstruktion bedeuten

Die Last ist erhöht. Querschnitte, Stützenabstände und Fundamente werden zum bestimmenden Thema.

In den tiefer gelegenen Ortsteilen von Bauma liegt die Last spürbar tiefer als in Sternenberg. Eine Konstruktion, die unten passt, ist oben nicht zwingend ausreichend — und umgekehrt wäre sie unten überdimensioniert.

Die Wahl zwischen Aluminium und Stahl hängt nicht allein an der Schneelast. Sie hängt an der Spannweite, der Geometrie, den Profilquerschnitten, der Anzahl und Lage der Stützen, dem Wind, den Verbindungen und den Fundamenten. Die Werte auf dieser Seite sagen Ihnen, in welcher Situation Ihr Grundstück liegt. Was gebaut wird, entscheidet die statische Berechnung Ihres Projekts.

Unsere Solarcarports für Bauma

Welches Modell an Ihre Adresse passt, ergibt sich aus der Last, dem verfügbaren Grundriss und der Frage, ob auf der Zufahrtsseite eine Stütze stehen darf.

Solarcarport Mönch

MÖNCH

1–2 Plätze · 4–8 kWp
Solarcarport Eiger

EIGER

2 Plätze · 6–10 kWp
Solarcarport Pilatus

PILATUS

2–4 Plätze · 8–16 kWp

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Sonneneinstrahlung in Bauma — Richtwert

1 090 kWh/m²/Jahr — mittlere Sonneneinstrahlung auf flach geneigten Dachflächen in Bauma, ausgewertet über 26 Dachflächen. Zum Vergleich: der Median der Deutschschweiz liegt bei rund 1080 kWh/m²/Jahr.

Dieser Wert beschreibt die eingestrahlte Sonnenenergie, nicht den Stromertrag einer Anlage. Wie viel Strom daraus wird, hängt von Ausrichtung, Neigung, Modulen und Verschattung ab — siehe Einstrahlung und Ertrag.

Werte liegen für 2 der 3 Ortschaften vor. Für die übrigen fanden sich zu wenige auswertbare Dachflächen; sie fliessen nicht in den Richtwert ein.

Zwischen den Ortschaften reicht die Spanne von 1 058 bis 1 121 kWh/m²/Jahr — Hanglage und Verschattung wirken hier stärker als die Höhe über Meer.

Was daraus für Ihren Carport folgt, hängt an der Modulfläche: eine Doppelgarage trägt rund 30 m² Module, was je nach Ausführung 5 bis 7 kWp entspricht. Die Ertragsrechnung für Ihre Adresse erstellen wir mit der Offerte.

Ertragsrechnung anfordernFörderung und Eigenverbrauch

Der Richtwert zur Sonneneinstrahlung basiert auf bestehenden Gebäudedächern und dient der territorialen Orientierung. Er ist kein Stromertrag und keine Ertragsgarantie für einen neuen Solarcarport. Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Geometrie eines konkreten Carports können abweichen.

Quelle: Sonnendach, Bundesamt für Energie / GeoAdmin. Datenstand 2020. Methode: Median der mittleren Jahreseinstrahlung auf Dachflächen mit weniger als 15° Neigung und mindestens 10 m² Fläche im Umkreis von 150 m um jede Ortschaft. Datenqualität: Standard.

Strom, Wallbox und Speicher

Netzbetreiber in Bauma ist Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ). Anmeldung der Anlage, Abnahmekontrolle und Zählerwechsel laufen über diesen Betreiber — wir übernehmen das Verfahren.

Eingespeist bringt eine Kilowattstunde den Rücklieferpreis. Selbst verbraucht spart sie den vollen Bezugstarif. Genau zwischen diesen beiden Zahlen entscheidet sich, ob sich die Anlage in zwölf oder in zwanzig Jahren trägt. Steht das Auto ohnehin unter dem Carport, ist die Wallbox der grösste steuerbare Verbraucher im Haus.

Vom Dach in den eigenen Verbrauch

Module in der Dachebene, Wallbox am Stützenfuss, Speicher im Technikraum — als ein System geplant, nicht nacheinander nachgerüstet. Für Mehrfamilienhäuser kommt der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch dazu.

Förderung und Einmalvergütung · Konfigurationen · Schneelast nach SIA 261

Baubewilligung und nächste Schritte

Der Kanton Zürich setzt den Rahmen, die Bau- und Zonenordnung von Bauma kann strenger sein — insbesondere bei Grenzabständen und in Kernzonen. Das Baugesuch reichen wir selbst ein, mit Plänen aus dem eigenen Architekturbüro und der unterschriebenen Lastberechnung für Ihre Adresse.

Die Bewilligung bestimmt den Terminplan, nicht die Lieferzeit. Wer im Frühling montieren will, meldet sich im Herbst.

Offerte anfordernBewilligung im Kanton

Quellen und Methode. Höhenlage: swisstopo, Höhenabfrage über die amtlichen Ortschaftskoordinaten LV95, Stand 12.09.2026. Ortschaften und Postleitzahlen: swisstopo, amtliches Ortschaftenverzeichnis. Gemeindedaten: BFS, amtliches Gemeindeverzeichnis, Stand 01.01.2026. Netzbetreiber: ElCom. Schneelast: eigene Berechnung nach SIA 261, sk = [1 + (h₀/350)²] × 0,4 kN/m², mindestens 0,9 kN/m²; Bezugshöhe h₀ = Höhenlage zuzüglich Zonenkorrektur nach Anhang D.

Richtwerte. Die Angaben dienen der territorialen Orientierung. Sie sind keine Bemessung Ihres Bauwerks. Die tatsächliche Dimensionierung hängt von Geometrie, Spannweite, Querschnitten, Auflagern, Wind und Fundamenten ab und wird im Rahmen der Projektstudie ermittelt.

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