Wallbox und Speicher am Solarcarport

Wallbox und Speicher am Solarcarport

Das teuerste an einer Ladestation ist selten die Ladestation. Es ist der Graben, den man zwei Jahre später aufreisst.

Der Vorteil liegt in der Reihenfolge

Beim Bau eines Solarcarports wird ohnehin gegraben: für die Fundamente und für die Leitung, die den Strom vom Dach ins Haus bringt. In diesem Moment ein zusätzliches Leerrohr mitzuverlegen, kostet fast nichts — die Grabung ist bezahlt, der Bagger steht da.

Dieselbe Leitung nachträglich zu ziehen bedeutet: Belag aufbrechen, graben, verfüllen, neu belegen. Aus einer Nebenposition wird ein eigenes Bauvorhaben.

Auch wer heute kein Elektroauto fährt, lässt das Leerrohr legen. Es ist die günstigste Versicherung des ganzen Projekts.

Wallbox: der grösste steuerbare Verbraucher

Ein Elektroauto nimmt in wenigen Stunden mehr Energie auf als ein Haushalt an einem ganzen Tag. Das macht es zum wirksamsten Instrument für den Eigenverbrauch — vorausgesetzt, es wird dann geladen, wenn die Anlage produziert.

Genau das leistet eine gesteuerte Wallbox: Sie kennt die aktuelle Produktion und lädt vorrangig mit dem Überschuss, statt mit Netzstrom. Bei zwei Ladepunkten kommt ein Lastmanagement dazu, damit der Hausanschluss nicht überlastet wird.

Am Carport sitzt die Wallbox dort, wo sie hingehört: am Stützenfuss, neben dem Fahrzeug, nicht an einer Hauswand zwanzig Meter entfernt.

Speicher: die Frage ist wann, nicht ob

Ein Speicher verschiebt die Mittagsproduktion in den Abend. Er lohnt sich dort, wo tagsüber wenig verbraucht wird und die Fahrzeuge erst spät zurückkommen — und er lohnt sich weniger, wo ohnehin tagsüber geladen wird.

Ob und in welcher Grösse ein Speicher sinnvoll ist, hängt an Ihrem Verbrauchsprofil, an Ihren beiden Tarifen und am Solarertrag Ihres Standorts. Wir rechnen das für Ihre Situation, statt eine Faustregel anzuwenden.

Solarertrag meiner OrtschaftBeratung anfordern

Was beim Bau vorbereitet wird

Wir legen mit Ihnen fest, wie viele Ladepunkte vorgesehen werden — auch solche, die erst später kommen —, wo sie sitzen, wie die Leerrohre geführt werden, wo Wechselrichter und allfälliger Speicher stehen, und ob die verfügbare Anschlussleistung ausreicht oder eine Anpassung nötig wird.

Die Anmeldung der Anlage, die Abnahmekontrolle der Elektroinstallation und der Zählerwechsel laufen über Ihren Netzbetreiber. Wir übernehmen dieses Verfahren.

Ein System, nicht drei Handwerker

Struktur, Module, Wechselrichter, Ladepunkte, Lastmanagement und Speicher werden in einer Auslegung geplant und aus einer Hand geliefert.

Offerte anfordernUnsere Modelle

Für wen sich was eignet

Ein Fahrzeug, Einfamilienhaus. Eine gesteuerte Wallbox reicht meist aus. Leerrohr für einen zweiten Punkt trotzdem legen. Zum Einzelplatz.

Zwei Fahrzeuge. Zwei Ladepunkte mit Lastmanagement. Das ist die Konfiguration, bei der sich ein Speicher am häufigsten rechnet. Zum Doppelplatz.

Mehrfamilienhaus oder Betrieb. Mehrere Nutzer, Abrechnung pro Ladepunkt, grössere Anschlussleistung. Hier kommt der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch dazu. Zu den Anlagen für Unternehmen.

Sagen Sie uns, was heute fährt — und was morgen fährt

Wir planen die Ladeinfrastruktur auf den absehbaren Bedarf, nicht nur auf den heutigen. Das kostet beim Bau wenig und später viel weniger.

Offerte anfordernEigenverbrauch verstehen

Die Anmeldung von Ladeinfrastruktur und Photovoltaikanlagen richtet sich nach den Vorgaben des zuständigen Verteilnetzbetreibers und der Niederspannungs-Installationsverordnung. Diese Seite gibt eine allgemeine Orientierung und ersetzt keine Installationsplanung.

Website erstellt von WebPro 360
Nach oben scrollen